Moes Anthill

Moes Anthill melden sich nach ihrem gefeierten Album «Oddities After The Heydays» zurück mit «Quitter» – keineswegs eine Resignationsverkündung, sondern eine Ode an den Ausreisser und Aussteiger. Die Band um den Urner Songschreiber Mario Moe Schelbert schöpft Inspiration aus der Krise und schafft am Abgrund tanzend magische Momente. Weitsichtiges, neugieriges Songwriting und ein eingespieltes Bandgefüge beschreiten neue Pfade zwischen Neo-Folk, Americana und Pop – Antihelden-Musik, die Zündstoff für manche Abenteuer liefern wird. 

Schon auf «Oddities After The Heydays» präsentierten sich Moes Anthill als Meister des Sammelns, des Mischens von Kuriositäten, Traditionen und Einfällen. Auch auf «Quitter» versammeln sich lebhafte, collagenartige Geschichten: 1954 wird in Alabama erstmals seit Menschengedenken eine Frau von einem Meteoriten getroffen, ihr Wohnort wandelt sich zum Pilgerort der Gottesfürchtigen und die Frau verstirbt danach aufgrund geistiger Umnachtung («Finding Stones»). Im nächsten Moment streifen wir im Marschschritt durch die wirren Gassen Altdorfs zur Fasnachtszeit («Worthwhile Waiting»), und nebenan im Restaurant Ochsen übt die Brass Band Weihnachtslieder für eine Messe, wobei die Probe am Stammtisch im Streit eskaliert («No Name Brass Bands»).

Komödie oder Tragödie? Im Falle von Moes Anthill schwingt beides immer mit; Freud und Leid wechseln sich turbulent ab und schreiben eine ungewisse, immer spannende Zukunft. Moes nahe Stimme, ein treibendes Banjo inmitten stampfender Beats, aufbrausende Gitarrenwände, einnehmende Chorstimmen, und ab und an ein gurrendes Hackbrett – beseelte Antihelden-Musik, die Zündstoff für Abenteuer liefert. 

«Quitter» sei ihr Meilenstein, betont die fünfköpfige Band, ein wild duftendes Kondensat drei Jahre langer, intensiver Arbeit. Mit Hank Shizzoe wurde ein Produzent gefunden, der diesen reichhaltigen Fundus bedacht in höhere Sphären zu hieven wusste. Eingespielt wurde das Album in den Powerplay Studios am Greifensee, inspiriert von Aufnahmeverfahren der 60er Jahre: Die gesamte Band im gleichen Raum, gemischt über analoge Pulte, gemastert mit der Band-Maschine. 


Mitglieder:
Mario Moe Schelbert – Vocals, Banjo, Guitar
Simone Baumann – Vocals, Keys
Flurin Lanfranconi – Double Bass
Michael Boner – Electric Guitars
Clemens Kuratle – Drums


Genre: Alternative Folk

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24.05.2019Galvanik, Zug
16.06.2019Folk Festival, Doolin
17.06.2019The Greyhound Bar, Kilkee
18.06.2019Kenny's Bar, Lahninch
08.08.2019Altes Spital, Solothurn
16.08.2019Alpentöne, Altdorf
06.09.2019Schüür, Luzern
05.10.2019Gin Folk Festival, Beckenried
26.10.2019Loft11, Altdorf
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Mario Schelbert
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Medienpräsenz

Datum Bezeichnung Kategorie Aktion
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